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History
| am 05.05.2007 |
Die Geschichte Würzburgs
Ab 689 wird Würzburg christlich. 704 wird das Schloß "Virteburg" erstmals urkundlich genannt. Zwei Jahre später wird die erste Kirche auf dem Marienberg geweiht. 788 weiht Karl der Große den ersten Dom ein.
1030 verleiht der König dem Bischoff das Zoll- Münz und Marktrecht. Das heißt: der Bischoff regiert jetzt die Stadt. 1253 verlegt der Bischoff seine Residenz aus der Stadt in die Burg auf dem Marlenberg. 1256 hat die Stadt 5000 Einwohner.
1402 wird in Würzburg die erste Universität gegründet. Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn gründet 1576 das Jullusspital und 1582 die die Julius-Universität.
Von 1631 bis 1634 besetzen die Schweden die Stadt und die Burg. Ab 1719 residieren die Fürstenbischöfe wieder in der Stadt. Im 18. Jahrhundert erlebt Würzburg eine Blütezeit, weil viele berühmte Architekten und Staatsmänner in der Stadt leben.
Ab 1814 gehört Würzburg zu Bayern. Ludwig 1 residiert von 1815 bis 1825 in Würzburg und der berühmte Komponist Richard Wagner ist 1833 als Chordirektor am Theater tätig.
Im Preußisch-Österreichischen Krieg 1866 wird die Festung noch einmal beschossen. 1888 wird die heutige Friedensbrücke über den Main gebaut. 1895 die Löwenbrücke. Im gleichen Jahr entdeckt Wilhelm Conrad Röntgen die nach ihm benannten Strahlen. Ürn die Jahrhundertwende hat Würzburg 75 000 Einwohner.
Der zweite Weltkrieg hat bittere Folgen für die Stadt. Nur 6000 Bürger wohnen noch in den Außenbezirken. Man nannte Würzburg auch das "Grab am Main". Durch die Bereitschaft der Bürger ist die Stadt wieder aufgebaut worden. 1956 hatte Würzburg 100 000 Einwohner.
Würzburg hat heute etwa 129 000 Einwohner und ist ein Industrie- und Handelszentrum, während die Gebiete um Würzburg herum eher ländlich geprägt sind. In diesen wird auch der berühmte Frankenwein angebaut Viele Würzburger sind auch in der Maschinen-, Papier- und chemischen Industrie beschäftigt. Nur wenige sind arbeitslos, insgesamt 6 500, dies entspricht einer Quote von ca. 5%. Damit liegt Würzburg deutlich unter der Hamburger und der Bundesarbeitslosigkeit (ca. 10%).
In den letzten Jahren wurde in Würzburg ein Technologlezentrum errichtet, welches die Ansiedlung und die Arbeit von Hightech Unternehmen fördern soll. Neben dem Technologiezentrum gibt es in Würzburg auch Fachhochschulen für Wirtschaft, Technik und Sozialwesen und eine Universität.
Insgesamt geht es der Wirtschaft in Würzburg sehr gut. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass sich Würzburg in Bayern befindet, einem Bundesland, das wirtschaftlich sehr weit entwickelt ist. |
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